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IIRekonstruktive Zahnmedizin

Knochenaufbau und Sinuslift Wenn zu wenig Knochen da ist.

Ein Implantat braucht ausreichend Knochen. Wo er fehlt, bauen wir ihn auf: in der Breite, in der Höhe oder im Oberkiefer über einen Sinuslift. So schaffen wir in der Regel die Grundlage für das Implantat.

Terminart bei Doctolib: „Beratung Implantate“

Ein Mann um die fünfzig steht im Halbprofil in einem hellen Beratungsraum und schaut aufmerksam auf einen großen Monitor mit einem grauen Röntgenbild des Kiefers. KI-generiertes Symbolbild.

Überblick

  1. 01

    Erst der Befund

    Bevor etwas geplant wird, sehen wir uns Knochen und Zahnfleisch an, bei Bedarf mit einer dreidimensionalen Aufnahme.

  2. 02

    Knochenaufbau

    Wo Knochen fehlt, füllen wir ihn auf, zum Beispiel mit körpereigenem Knochen, den wir an anderer Stelle im Kiefer gewinnen.

Weitere Aspekte der Behandlung

Sinuslift

Im seitlichen Oberkiefer sitzt die Kieferhöhle oft dicht über den Zahnwurzeln. Wir heben ihren Boden an und füllen den Raum darunter mit Knochenmaterial. Das gibt dort in der Regel einen tragfähigen Untergrund für ein Implantat.

PRF aus Eigenblut

Bei chirurgischen Eingriffen bieten wir PRF aus Ihrem eigenen Blut an. Wie wir es einsetzen und was es kostet, besprechen wir vorher mit Ihnen. Mehr dazu steht auf der Seite zu PRF.

Ein Bildschirm zeigt die dreidimensionale Planung eines Kiefers mit Implantatpositionen. Symbolbild.

Ihre Wünsche. Unser Gespräch.

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Voraussetzungen, Möglichkeiten und Risiken im Detail

Knochenaufbau mit körpereigenem Material

Ein Implantat braucht einen gesunden, ausreichend kräftigen Kieferknochen, der es hält. Reicht die Knochenmenge nicht, muss ein Aufbau zuerst die Voraussetzung schaffen. Verwendet wird dafür körpereigenes, also autologes Knochenmaterial.

Nach chirurgischen Eingriffen, etwa nach dem Ziehen eines Zahnes, bieten wir Ihnen ergänzend eine Ozonanwendung an. Vorher besprechen wir mit Ihnen, ob wir Ozon einsetzen. Neben der Ozonanwendung bleiben die gründliche Reinigung und nötige Medikamente Teil der Behandlung.

Aufgebaut wird je nach Befund in der Breite (horizontal) oder in der Höhe (vertikal), jeweils mit dem passenden Verfahren.

Der Sinuslift bei komplexeren Fällen

Er wird nötig, wenn im seitlichen Oberkiefer die Knochenhöhe für das Implantat nicht reicht und Knochen in größerem Umfang aufgebaut werden muss.

Dafür wird die Kieferhöhle seitlich geöffnet und die Kieferhöhlenschleimhaut (Schneider’sche Membran) vorsichtig nach oben präpariert. In den entstehenden Hohlraum kommt körpereigenes Knochenmaterial, um die nötige Höhe für das Implantat zu gewinnen.

Ablauf

So läuft ein Knochenaufbau bei uns in Büttelborn ab.

  1. 01

    Befund

    Nach der Untersuchung und der Röntgenaufnahme, bei Bedarf dreidimensional, besprechen wir mit Ihnen, ob ein Aufbau nötig ist und welches Verfahren infrage kommt.

  2. 02

    Plan und Kosten

    Den Aufbau nehmen wir mit in den schriftlichen Heil- und Kostenplan auf, den Sie vor Behandlungsbeginn bekommen.

  3. 03

    Aufbau

    Operiert wird im eigenen OP-Zimmer unter örtlicher Betäubung. Das körpereigene Knochenmaterial kommt dorthin, wo Knochen fehlt, in die Breite, in die Höhe oder beim Sinuslift unter den angehobenen Boden der Kieferhöhle.

  4. 04

    Einheilen

    Der neue Knochen braucht Zeit, um einzuheilen. Das zieht die Behandlung um einige Monate in die Länge.

  5. 05

    Implantat

    Ist der Knochen eingeheilt, wird das Implantat gesetzt. Danach heilt auch dieses über einige Monate ein.

  6. 06

    Kontrolle und Pflege

    Nach dem Eingriff sehen wir uns die Wunde bei einem Kontrolltermin an. Auf Dauer brauchen Implantate dieselbe Pflege und Kontrolle wie eigene Zähne.

Häufige Fragen

Wann ist ein Kieferknochenaufbau nötig?

Immer dann, wenn für ein Implantat nicht genug Kieferknochen da ist. Wie weit der Aufbau geht, zeigt der Befund.

Kann ein Implantat auch ohne Knochenaufbau gesetzt werden?

Ja, wenn genug Knochen vorhanden ist. Das zeigt die Untersuchung mit Röntgenbild, bei Bedarf dreidimensional.

Was ist ein Sinuslift?

Ein Eingriff im seitlichen Oberkiefer, bei dem der Boden der Kieferhöhle angehoben und der Raum darunter mit Knochenmaterial gefüllt wird. So soll dort genug Höhe für ein Implantat entstehen.

Welches Material verwenden Sie für den Knochenaufbau?

Körpereigenes, also autologes Knochenmaterial, etwa aus einer anderen Stelle des Kiefers. Im Vorgespräch klären wir, welches Material wir bei Ihnen verwenden.

Brauche ich auch für ein Keramikimplantat einen Knochenaufbau?

Mit dem Material hat das nichts zu tun: Titan wie Keramik brauchen genug Knochen, um zu halten. Fehlt er, wird er vorher aufgebaut. Keramik und Titan haben jeweils Vor- und Nachteile. Welches Material zu Ihnen passt, entscheiden wir mit Ihnen am Befund.

Tut ein Knochenaufbau weh?

Betäubt wird örtlich. Danach kann die Stelle einige Tage anschwellen und empfindlich sein. Worauf Sie in dieser Zeit achten sollten, erklären wir Ihnen vorab. Ist Ihnen vor dem Eingriff mulmig, sagen Sie es uns ruhig vorher, dann planen wir mehr Zeit ein.

Welche Risiken hat ein Sinuslift?

Der Sinuslift gilt als erprobte OP-Technik, trotzdem birgt jeder chirurgische Eingriff Risiken. Welche es bei Ihnen gibt und worauf Sie danach achten sollten, gehen wir vorab ausführlich mit Ihnen durch.

Wie lange dauert ein Knochenaufbau?

Der aufgebaute Knochen muss erst einheilen, das kostet einige Monate. Wie viel Zeit es bei Ihnen braucht, richtet sich nach der Menge des aufgebauten Knochens und danach, ob ein Sinuslift nötig ist. Das klären wir im Befund.

Was kostet ein Knochenaufbau oder Sinuslift in Büttelborn?

Das richtet sich vor allem danach, wie viel Knochen fehlt und ob ein Sinuslift dazukommt. Pauschale Preise nennen wir deshalb nicht.

Kosten & Kostenübernahme

Übernimmt die Kasse einen Knochenaufbau?

Meist nicht. Der Aufbau ist in der Regel eine Privatleistung, denn die gesetzliche Kasse beteiligt sich üblicherweise am Zahnersatz und nicht am Implantat selbst. Er gehört zum Heil- und Kostenplan, den Sie vor Behandlungsbeginn bekommen. Dort sehen Sie auch, was Ihre Kasse oder Zusatzversicherung übernimmt.

Ihr erster Schritt: ein Gespräch.

Ihnen wurde gesagt, dass für ein Implantat Knochen fehlt, und Sie möchten verstehen, was das bedeutet? Fragen Sie uns einfach vorab.